Philosophencafé

Freundschaft geht, Liebe bleibt

Lesenswerte tiefgründige Romane zum Nachdenken

Hier gibt es lesenswerte tiefgründige Romane zum Nachdenken 

Lesenswerter tiefgründige Romane und Bücher zum Nachdenken 

Lesenswerte tiefgründige Romane zum Nachdenken

Die Welt ist im Ausnahmezustand. Und mittendrin droht die Freundschaft zwischen Alena und Kate wegen unterschiedlicher Meinungen über die Impfung zu zerbrechen. Doch der Philosophiedozent Herr Meier stellt Alenas Sicht auf das Leben völlig auf den Kopf und sie taucht in die Welt der Spiritualität und Philosophie ein. Unerwartet trifft sie dabei auf einen charmanten Mann, der nicht nur ihre Gedanken, sondern auch ihre Gefühlswelt durcheinander bringt. Trotz der neuen Liebe vermisst sie ihre Freundin. Werden die beiden wieder zueinanderfinden und können wir als Gesellschaft lernen, uns trotz Differenzen wieder anzunähern? 

Ein spiritueller Entwicklungsroman über die Macht der Freund-schaft, den Kampf um Selbstfindung und die Auswirklungen der Pandemie auf zwischenmenschliche Beziehungen, der zum Nachdenken anregt. 

Ein lesenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt und Tiefgang hat.

Der tiefgründige lesenswerte Roman regt zum Nachdenken an

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Ein lesenswerter tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt. 

Lesenswerte tiefgründige Romane zum Nachdenken

„Philosophencafé“ ist ein bewegender Roman, der dein Bewusstsein erweitern kann. Entdecke die Magie tiefgründiger Gespräche über Wahrheit, Liebe und Leben. 

Du wirst nicht umhinkommen,  dein Leben und deine Gedanken zu reflektieren.

Lesenswerte tiefgründige Romane zum Nachdenken

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Leseprobe

Erstes Kapitel zu "Philosophencafé",
einem lesenswerten, tiefgründigen Roman zum Nachdenken

Entzweit

Den ganzen Tag grinste ich vor mich hin, dass mir der Kiefer schmerzte. Endlich traf ich meine beste Freundin und Ex-WG-Mitbewohnerin Kate wieder. Und dennoch rumorte mein Magen, was meine Vorfreude etwas dämpfte. Bitte, lass es nicht wieder eskalieren, dachte ich und schüttelte den Gedanken ab. Nach unserem Grafikdesignstudium vor fünf Jahren sahen wir uns nur noch selten. Kate zog es an ein anderes Ende der Landkarte, nach Berlin, und ich blieb in der Münchner Gegend. Wir schrieben fast täglich miteinander und riefen uns oft über Video an, trotzdem war ein Real-life-Treffen etwas anderes. Mindestens einmal im Jahr besuchten wir uns. Letztes Jahr war ich nach Berlin geflogen, jetzt kam meine Freundin zu mir. Am Bahnhof fielen wir uns grinsend um den Hals. Dann drückte ich meiner Freundin einen Kaffeebecher in die Hand und wir machten einen Spaziergang.

Kate und ich liefen den See entlang, die Oberfläche des Wassers glitzerte und reflektierte die Sonnenstrahlen. Jogger überholten uns und eine alte Dame führte ihren Hund spazieren. Als wir uns an ihr vorbeischlängelten, tauchten wir in eine Wolke aus Parfüm ein. Ich wedelte mir den beißenden Duft aus dem Gesicht, pfui. Für meinen Geschmack etwas viel des Guten. Wir klammerten uns an die mitgebrachten Kaffeebecher, denn im Schatten spürte man den kühlen Windzug bis in die Knochen.

»Zimt?«, fragte ich. Kate nickte. Ich angelte das Döschen aus meiner Tasche und schüttete uns beiden ein paar Prisen Zimt in den Kaffee. Ohne das Gewürz ging ich nicht mehr aus dem Haus, es verlieh dem Kaffee das gewisse Etwas. Außerdem war es zu unserem Ritual geworden. »Hast du auch immer …?«, fragte ich, als mich Kate unterbrach und eine Zimtdose aus ihrer Jackentasche fischte.

Wir lachten und Kate steckte den Zimt wieder ein.

Mein Blick schweifte über den Park. Einige Blätter verloren bereits ihr sattes Grün, der Herbst stand vor der Tür.

»Alena, du wirst es nicht glauben, ich darf an einer riesen Kampagne mitwirken. Ich bin im Marketingteam von Müller-Luxe. Ich werde am Design des neuen Parfüms beteiligt sein. Verrückt, oder?«

»Müller-Luxe? Wirklich? Das ist doch eine teure Marke, wie cool. Ich freue mich so für dich«, sagte ich und prostete Kate mit dem Becher zu.

»Ja, ich glaube, das ist sogar der größte Kunde, den wir je hatten. Ich bin so aufgeregt.« Kate quasselte ohne Punkt und Komma.

Wir genossen die Zweisamkeit und quatschten über alles, was uns beschäftigte, bis dieses eine Thema wieder aufkam.

»Kate, das ist nicht dein Ernst! Du glaubst doch nicht immer noch diese ganzen Lügen? Ich meine, wann ging es der Pharmaindustrie jemals um die Gesundheit und nicht um Profit? Und der Druck seitens der Medien und Politik, die einseitige Berichterstattung. Wie kann man für einen Impfstoff werben, von dem man weder etwas über die Wirksamkeit und Nebenwirkungen weiß noch über mögliche Langzeitschäden?« Unweigerlich sprudelten die Worte ungefiltert aus mir heraus. In mir brodelte die Wut, als säße ich in einem heißen Kochtopf.

»Du spinnst doch, Alena! Bist du jetzt etwa auch einer dieser Querdenker? Die Pharmaindustrie hängt mit den Medien und der Politik unter einer Decke – und das weltweit? Wirklich? Es geht um Solidarität. Mit der Impfung schützt du andere! Oder ist es dir egal, wenn deine Oma im Krankenhaus im Sterben liegt und das nur, weil sie jemand mit Corona angesteckt hat? Ich glaube nicht, dass du dir das verzeihen könntest, wenn du dafür verantwortlich wärst, weil du dich selbst vor der ach so schlimmen Impfung schützen wolltest.«

»Das Wort Querdenker wurde auch in den Dreck gezogen. Früher war das kein Unwort und jetzt ist jeder, der nicht die Mainstream-Meinung vertritt, gleich ein Querdenker oder Aluhutträger. Das nennt ihr dann Meinungsfreiheit? Was für einen Unsinn du von dir gibst. Unglaublich. Hörst du eigentlich, dass du die Medienlügen einfach nur nachplapperst? Die Impfung schützt nicht vor Ansteckung. Geimpfte sind genauso ansteckend, man hofft nur, dass man dadurch selbst keinen schweren Verlauf bekommt. Das mit der Solidarität ist also völliger Schwachsinn.« Die Hitze brachte mein Blut zum Kochen. Ich verstand einfach nicht, wieso Kate so blauäugig war.

»Also ich bin froh, dass ich mich hab impfen lassen. Damit trage ich Verantwortung für mich und die Gesellschaft. Und mir zu unterstellen, ich würde die Meinung anderer bloß nachplappern, ist Quatsch! Du bist so leichtsinnig. Du würdest lieber Corona haben, mit all den Folgen, nur weil du dich dem Nadelstich entziehst? Das ist einfach nur dumm. Genau wegen solchen Leuten wie dir sind wir überhaupt noch in dieser Lage.«

Da lief das Fass über. Wie in glühend heiße Lava tränkte ich die Worte in Wut, bevor sie aus meinem Mund quollen. »Ich glaub’s nicht! Ich bin doch nicht für die Gesundheit anderer verantwortlich. Jeder kann selbst für ein gutes Immunsystem sorgen. Wenn Raucher ihre Lungen schädigen und sich schlecht ernähren, liegt das nicht in meiner Verantwortung. Und keiner schützt mich vor deren Rauchwolken. Ich bin dem unweigerlich ausgesetzt, obwohl Passivrauchen ja auch krebserregend ist. Geht das nicht in dein Hirn? Du bist so eine Blindgängerin, unglaublich.«

»Und du total egoistisch und verantwortungslos. Denkst nur an dich selbst.« Kates glühend heißer Blick hätte Wände zum Schmelzen bringen können.

»Ich? Dein Ernst? Du bist wie all die Geimpften, die uns Ungespritzten die Schuld an allem geben. Ihr seid die Retter der Welt und wir die Bösen. Tut mir leid, aber mit jemandem, der so denkt, kann ich nicht befreundet sein.«

»Ich auch nicht.«

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